Der E-Shuttle in der Rheinaue

Die Delegierten auf der Weltklimakonferenz pendeln regelmäßig zwischen den beiden COP-23-Zonen: Verhandlungszone Bula und Veranstaltungszone Bonn. Neben einem kostenlos Fahrradangebot stehen dafür auch E-Shuttles zur Verfügung.

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Um ein möglichst vielfältiges Bild der Elektromobilität zu zeigen, kommen dabei sowohl rein batterieelektrisch betriebene Fahrzeuge als auch Brennstoffzellenfahrzeuge zum Einsatz, die teilweise in Europa noch nicht zum Verkauf stehen. Die Fahrzeuge wurden aus Deutschland und anderen Ländern Europas (Belgien und Dänemark) nach Bonn transportiert.

Das Laden der Fahrzeuge erfolgt mit bereits vorhandenen und neu installierten Ladesäulen am Bundesumweltministerium Bonn mit 100 Prozent Ökostrom. Zudem stellen BMVi und BMBF ihre Ladesäulen zur Verfügung, um ausreichend Kapazität zu bieten. Am 17. Oktober wurde außerdem am Flughafen Köln/ Bonn eine neue Wasserstofftankstelle eröffnet, die sicherstellt, dass auch die Brennstoffzellenfahrzeuge geladen werden. Diese Tankstelle wird auch nach der COP weiter im Einsatz sein.

Das Thema Brennstoffzellenfahrzeuge wurde zudem bei Side Events auf der COP diskutiert.

Der E-Shuttle wird bereits durch zahlreiche Besucher gern angenommen. Er ist von 7:30 Uhr bis 22:30 Uhr mit max. 20 km/h zwischen der Bonn Zone und der Bula Zone (und andersrum) im Einsatz und wird auch als kleine „Safari“ durch die Rheinaue benutzt, um ortsansässige Enten zu fotografieren.

Von Joachim Hummel, COP23-Referent im BMUB Bonn