Die COP 21 zeigt wie klimafreundlicher Verkehr wirklich geht

Die französischen Veranstalter haben sich dafür eingesetzt, dass die Verkehrsmittel von und zum Klimagipfel klimaneutral unterwegs sind.

Der örtliche Verkehrsverbund RATP hat Hybridbusse zwischen der RER B Station Le Bourget und dem Konferenzzentrum eingesetzt. Das betrifft auch den Shuttle zwischen der Metro-Station Aubervillers und dem Konferenzgelände. Die Hybridbusse gehören zu der neuesten Hybrid-Generation.

Wer es privater mag, kann sich mit den Elektro-Autos von der Renault-Nissan-Allianz chauffieren lassen.

 

Wer nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren möchte, für den stehen auch die Busse von Zenbus zur Verfügung. Diese fahren auf sechs Linien rund um die Uhr die Hotels in Paris und Umgebung an, wo die über 30.000 Teilnehmer der Konferenz wohnen. Der Shuttle-Service fährt klimaneutral. Um das zu erreichen, muss der CO2-Ausstoss der Busse wird kompensiert werden. Das heisst, alle CO2-Emissionen, die beim Busfahren entstehen, müssen woanders auf der Welt wieder eingespart , „aufgesogen“ bzw. ausgeglichen werden. Das Unternehmen „transdev“, zu dem der Zenbus gehört, stellt drei Klimaschutzprojekte zur Wahl um den ökologischen Fussabdruck zu kompensieren. Die Fahrgäste können darüber abstimmen, welches Projekt am Ende finanziert wird. Es stehen folgende Projekte zur Auswahl:

  • Menegalli in Brasilien
  • Neema in Kenia
  • Batang Borneo in Malaysia

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nocarbon2015.com

 

Auch auf dem Gelände der Weltklimakonferenz geht es ohne Abgase schnell voran. Dafür sorgt der Bluebus mit Elektroantrieb. Dieser fährt auf dem COP-Gelände zwei Strecken ab. Die Batterie hält einen Tag lang und kann bis zu 120km zurücklegen. Das französische Unternehmen Bolloré hat dafür 10 Busse zur Verfügung gestellt.

Hier sehen Sie Bilder von den Bussen.